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Reger Zulauf in unsicheren Zeiten

Foto: Daniela Langenbach aus Eppendorf trägt seit kurzem die Mitgliedsnummer 100

Viele neue Mitglieder stärken den „Freundinnen und Freunden des Hallenfreibades Höntrop“ den Rücken. Sie hängen an ihrem Schwimmbad und sind nicht damit einverstanden, dass es erneut in Frage gestellt wird.

Bochumer Bürger:innen sind verunsichert: nachdem sich der Rat unserer Stadt nach Jahre dauernden Diskussionen schließlich zum Erhalt aller Bäderstandorte bekannte, haben die WasserWelten Ende August d.J. in einem sogenannten Bäderkonzept dreizehn verschiedene Zukunftsszenarien beschrieben. Dabei werden entgegen dem politischen Auftrag auch Schließungen und Teilschließungen an mehreren Bäder-Standorten ins Auge gefasst. Davon betroffen wäre möglicherweise auch Höntrop. Nicht in allen Varianten hätte Höntrop eine Zukunft!

Der Popularität der „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ tut dies indes keinen Abbruch, im Gegenteil. In den letzten Tagen gewann der Verein zahlreiche neue Mitglieder hinzu. Das Bad ist trotz des traurigen Zustands, in das es erst vom Sport- und Bäderamt, später von den WasserWelten überführt wurde, im Bewußtsein der Bevölkerung fest verankert. Nachdem nun (wieder einmal) von einer Schließung die Rede ist, haben sich nicht wenige bislang eher heimliche Fans dieses Schwimmbads entschlossen, ihrer Meinung zu dem ewigen Hin und Her um den Schwimmbadstandort durch eine Mitgliedschaft bei den „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ Ausdruck zu verleihen.

Eine davon ist Daniela Langenbach, die kürzlich beitrat und die stolze Mitgliedsnummer Einhundert tragen darf. Sie schrieb uns zu ihrem Entschluss:

„Natürlich bin ich persönlich emotional mit dem Schwimmbad im Südpark verbunden, da ich dort fast meine ganze Kindheit verbracht habe. Für den Wiederaufbau bin ich aus einem ganz einfachen Grund = unsere Kinder brauchen genau solche Einrichtungen in der Nähe zum schwimmen gehen und erlernen, sich zu bewegen, Freunde zu treffen und das alles inmitten des wunder-schönen Südparks. Alles war an einem Platz vereint: Freizeit, Spaß, Sport, Familie, Schwimmunterricht. Gerade in der heutigen Zeit ein wertvolles Gut, was absolut erhalten werden muß! Mein Beitritt in diesen Verein war einfach die logische Konsequenz.“

Werden auch Sie Freundin oder Freund des Hallenfreibades Höntrop!

Jede und jeder ist willkommen, egal ob man aktiv mitarbeiten oder sich mit seinem Beitritt einfach nur für den Erhalt und die Weiterentwicklung dieses wertvollen Bochumer Schwimmbades aussprechen möchte!

Satzung: Die Vereinssatzung kann von unserer Homepage heruntergeladen werden. Gerne senden wir Ihnen die Satzung auch auf dem Postweg zu.

Beiträge: Jedes Mitglied bestimmt die Höhe seines Mitgliedsbeitrags selbst. Der Mindestbeitrag je Mitglied beträgt monatlich 1,00 €, d.h. jährlich 12,00 €. Auf Antrag können Mitglieder beitragsfrei gestellt werden.

Aufnahmeantrag: Der Aufnahmeantrag kann von unserer Homepage heruntergeladen werden. Gerne senden wir Ihnen einen Aufnahmeantrag auch auf dem Postweg zu.

„WasserWelten Bochum legen Bäderkonzept vor“

Nach vielen Jahren des Wartens, der Versäumnisse und der wiederholt nicht eingehaltenen Lieferzusagen der zuständigen Dezernenten, Amtsleiter sowie zuständigen Beamten soll Bochum nun doch noch ein Bäderkonzept bekommen!

Wie die Pressestelle unserer Stadt heute meldet hätten die Wasserwelten dieses der Holding für Versorgung und Verkehr (HVV) und dem Ältestenrat der Stadt Bochum am vergangenen Freitag vorgelegt. Wichtig für uns Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop ist die darin enthaltene Versicherung:

Das Konzept enthält noch keine Vorfestlegungen für bestimmte Standorte.

Darüber wird noch zu sprechen sein. Liest man sich die Verlautbarung der WasserWelten auf deren Homepage durch, erkennt man jedoch, dass es sich hier nicht um „das Konzept“, sondern um viele Konzepte handelt, insgesamt 13 an der Zahl. Es ist zu befürchten, dass die anstehenden Diskussionen weitere Jahre verschlingen werden…

Hier die Meldung der WasserWelten Bochum vom 1. September 2021 im Wortlaut:

„Die WasserWelten Bochum haben dem Aufsichtsrat der Holding für Versorgung und Verkehr (HVV) und dem Ältestenrat der Stadt Bochum am vergangenen Freitag (27.08.) ein Bäderkonzept für Bochum vorgelegt. „Damit schaffen wir die Grundlage für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung und Attraktivierung der Bochumer Bäderlandschaft. Das Konzept ist eng mit der Sportstättenentwicklungsplanung der Stadt und den Wasserflächenbedarfen für das Schul- und Vereinsschwimmen verzahnt“, erklärt Holger Rost, Geschäftsführer der WasserWelten Bochum. Das Konzept sieht 13 verschiedene Szenarien für die Zukunft der Bäderlandschaft in Bochum vor. Je nach Szenario sind Investitionsbedarfe in Höhe von 23 bis 83 Millionen Euro in die Bochumer Bäder geplant. Egal, welches Szenario am Ende zum Tragen kommen wird: Es handelt sich in jedem Fall um die größten Investitionen der letzten 50 Jahre in die Bochumer Bäder.

Das Konzept enthält noch keine Vorfestlegungen für bestimmte Standorte. Bei der Hallenwasserfläche werden die überregionalen Richtwerte in Bochum erfüllt. Die Freibadwasserfläche liegt deutlich über dem Schnitt. Das Bäderkonzept wird in den kommenden Monaten in den kommunalen Gremien beraten.Der Aufsichtsrat der HVV und der Ältestenrat wurden zudem über den aktuellen Stand des Bades im Südpark informiert. Gegen den Neubau des Bades haben unmittelbare Anwohner Klage vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eingereicht. Die Klage richtet sich gegen alle drei Bauvorbescheide der Stadt Bochum, also gegen alle drei diskutierten Varianten des Neubaus.„Die WasserWelten Bochum erwarten erhebliche, mehrjährige Verzögerungen durch das Verfahren. Solange kein Baurecht vorliegt, kann auch nicht mit dem Bau im Südpark begonnen werden“, so Geschäftsführer Holger Rost weiter. Das künftige Bäderangebot in Wattenscheid werde im Rahmen des gesamtstädtischen Bäderkonzeptes beraten.“

Variante FuF!

Foto: Sport- und Bäderbetriebe Essen

„Die Geschichte des Höntroper Schwimmbades muss noch nicht zu
Ende sein, Sie haben es in der Hand!“

So lautete der an die Holding für Versorgung und Verkehr gerichtete Appell anlässlich der aktuellen Aufsichtsratsitzung am 27.8.2021. Aber wir appellieren ja nicht nur: in unserem Brief haben wir Punkt für Punkt dargelegt, was vernünftigerweise am Schwimmbadstandort Höntrop geschehen könnte und wie sich das Verfahren beschleunigen ließe. Dem war ein Vereinstreffen vorausgegangen, in dem wir die aktuelle Situation erneut diskutierten und unseren Standpunkt schärften. Hier der Brief an den Aufsichtsrat der HVV im Wortlaut:

„Sehr geehrter Herr Eiskirch,
sehr geehrte Damen und Herren,

mit einer Entscheidung des Aufsichtsrates der Holding für Versorgung und Verkehr zum Höntroper Schwimmbad wird bereits seit einer ganzen Weile gerechnet. Wie die WAZ berichtete, soll es heute nun soweit sein.

Wir Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop, als langjährige Begleiter der Entwicklungen rund um dieses Schwimmbad, sehen dieser Entscheidung mit Bangen entgegen: denn auch jetzt noch, unmittelbar vor dieser weitreichenden Weichenstellung, hat sich noch kein breites politisches Votum für eine der diskutierten Varianten herausgebildet. Dies erstaunt uns letztlich nicht, da keines der vorgelegten Konzepte wirklich überzeugt. Wie die Presse außerdem erfuhr, stehe nun sogar die komplette Abkehr vom Schwimmbadstandort Höntrop im Raum.

Wir sind der Meinung, dass nach der viele Jahre währenden Debatte -innerhalb wie außerhalb der politischen Gremien- eine Entscheidungsreife hätte erreicht werden können und müssen. Dafür, dass diese bis heute fehlt, gibt es mehrere Gründe. Ein wesentlicher Grund liegt darin, dass die Bochumer Schwimmbadverwaltungen, zuletzt in Form der WasserWelten, über ein Jahrzehnt hinweg nicht in der Lage waren, ein konsensfähiges, bedürfnisorientiertes und die Haushaltsdisziplin wahrendes Konzept vorzulegen.

Hiermit möchten wir Ihnen einen Vorschlag unterbreiten, auf welche Weise nach unserer Überzeugung eine tragfähige und zukunftsorientierte Lösung erreicht werden könnte.

Kurzfassung unseres Vorschlags

Ausgehend von der Ihnen bekannten Variante 3 können durch sinnvolle Reduzierungen im Bereich der groß angelegten Außensaunen, insbesondere durch den Verzicht auf einen 500 m² großen Schwimmteich, erhebliche finanzielle Mittel freigesetzt werden. Gleiches gilt, wenn auf den Abriss des kompletten Freibades und die notwendige Wiederherstellung der Außenanlagen verzichtet würde. Durch diese Konzeptkorrekturen würden ausreichende Mittel frei, um eine maßvolle Sanierung des Freibades zu bewerkstelligen. Die dringend notwendige Beschleunigung des Verfahrens und ein wirtschaftliches Ergebnis ließe sich durch die umgehende Einleitung eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb unter Beteiligung auf den Schwimmbadbau spezialisierter Generalübernehmer erreichen.

Begründung und nähere Erläuterung unseres Vorschlags

Vor eineinhalb Jahren, im zeitigen Frühjahr 2020, präsentierten die WasserWelten in den politischen Gremien zunächst fünf, fokusierten sich dann aber auf nur noch zwei Varianten für das künftige Höntroper Schwimmbad. Das erklärte Ziel der WasserWelten war es, ein Meinungsbild der Politik über deren Präferenzen einzuholen. Doch die Vorschläge spalteten die Gemüter, keine der skizzierten Varianten überzeugte die Politik.

Variante 1 der WasserWelten

Nur eine Minderheit wollte den Vorlieben des damaligen Geschäftsführers der WasserWelten folgen: ein 50 Mio Euro teures Prestigeobjekt, angelehnt an Konzepte, die vor zwanzig Jahren andernorts einmal erfolgreich waren. Es müsste dauerhaft mindestens 360.000 Besucher pro Jahr anziehen um sich wirtschaftlich einigermaßen rechtfertigen zu können und würde letztlich mit dem Freizeitbad Heveney um Besucher konkurrieren.

Zudem erscheint sie uns als absurde Variante, indem sie einerseits auf die hohe Aufenthaltsqualität des Standorts Südpark setzt, diese andererseits durch hohe Besucherzahlen stark beschädigen würde. Und wie eine Sensitivitätsanalyse unseres Vereins zeigte, steht die „Wirtschaftlichkeit“ der großen Variante ohnehin auf tönernen Füßen: schon das Ausbleiben eines Teils der Besucher würde ins wirtschaftliche Aus führen, indem der Zuschussbedarf weit über die prognostizierten Werte hinausginge.

Hinzu kommt, dass die große Variante vom überwiegenden Teil der interessierten Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt abgelehnt wird, wie wir aus vielen persönlichen Gesprächen, Anrufen und Zuschriften wissen.

Variante 3 der WasserWelten

Aber auch diese von den WasserWelten als zweitbeste Lösung bezeichnete Variante fand nicht die Zustimmung der Politik. Denn die damit verbundene Schließung des traditionsreichen Höntroper Freibadangebotes bis hin zum Abriss des vor wenigen Jahren aufwändig sanierten Sprungturms leuchtete weder den Mandatsträgern ein, noch ließe sie sich den Bürgerinnen und Bürgern plausibel machen.

Mit der Herausstellung dieser beiden Alternativen durch die Bochumer WasserWelten war die Behauptung verbunden, dass ein guter jährlicher Deckungsbeitrag allein auf zwei Wegen erreichbar sei: entweder man schaffe ein großes Sport- und Freizeitbad mit Saunabereich-, Saunablockhäusern, Schwimmteich und einem Fitnesscenter, das dauerhaft 360.000 Jahresgäste anziehen würde, oder ein kleineres Schwimmbad, mit deutlich weniger Gästen, bei dem aber das Freibadangebot komplett entfallen, also abgerissen werden müsse.

Diese Behauptung war und ist unzutreffend.

Wir haben deswegen das persönlichen Gespräch mit der Geschäftsführung der WasserWelten gesucht. Wir haben darin dargelegt, wie ein konsensfähiges und zugleich nicht weniger wirtschaftliches Konzept aussehen könnte und vorgeschlagen, die WasserWelten mögen doch damit, bitte, erneut auf die Politik zugehen. Zwar hatte man gegen unsere Überlegungen wenig einzuwenden, wollte sich aber nicht die Blöße geben, mit einem neuen Vorschlag auf die Politik zuzugehen. Dadurch wurde eine weitere Chance vertan, dieses Projekt endlich voranzubringen.

Ein Schwimmbad der Vernunft

Unser Lösungsvorschlag ist ein Schwimmbad der Vernunft, ein Schwimmbad für unsere Stadt und den Bezirk, ein Konzept das zwischen den Varianten 1 und 3 angesiedelt und nicht darauf angewiesen ist, überregional Besucher anzulocken und andernorts abzuziehen.

Damit unser konzeptioneller Ansatz leicht nachvollziehbar ist, gehen wir von der Variante 3 aus, so wie sie die WasserWelten Anfang 2020 der Politik und der Öffentlichkeit vorstellten, siehe oben.

Folgende Überlegungen haben wir dazu angestellt:

  1. Optimierung des Saunaangebotes
    Wie man leicht erkennt, entspricht in Variante 3 die Außensauna genau derjenigen, wie man sie auch schon für die große Schwimmbadvariante mit weit über die Stadtgrenzen hinaus geplantem Einzugsbereich vorgestellt hatte. Eine solch große Außensauna macht aber für diese bescheidenere Badvariante wenig Sinn und würde weder die prognostizierten Besucherzahlen noch die erhoffte Kostendeckung erreichen können.

    Kann es außerdem sinnvoll sein, ein Freibadangebot abzureißen und exklusiv für Saunagäste einen 500 m² großen Schwimmteich an anderer Stelle neu zu bauen? Wir meinen nein und schlagen folgende Modifikation bei der Sauna vor:

    – Reduzierung des Angebotes / der Größe der Außensaunen
    – Verzicht auf den Schwimmteich
    – stattdessen ein Durchgang für Saunagäste ins Freibad (während der Saison)

  2. Abrisskosten durch Sanierungskosten ersetzen
    Weiter sah die Variante 3 den kompletten Abriss und Rückbau des Freibades, d.h. beider Becken, des bereits sanierten Sprungturms, der Abtretbecken und Duschen sowie der Oberflächenbefestigungen und Umgrenzungen vor. Wir meinen, diese kostspielige Vernichtung des Höntroper Freibades, der für unsere Bürgerinnen und Bürger ein identitätsstiftender Ort, also ein Ort des gemeinsamen Erlebens und der Erinnerungen ist, muss nicht sein und schlagen stattdessen vor:

    – Sanierung der beiden Freibad-Becken auf einfache Weise
    – zugleich Umnutzung des Sportbeckens in ein 25 m Schwimmerbecken, ein Nichtschwimmerbecken und ein Planschbecken, oder, alternativ, Errichtung eines separaten Planschbeckens
    – Reduzierung der Beckentiefe durch Absenkung der Überlaufrinne im Rahmen des ohnehin zu erneuernden Beckenrandes oder, alternativ, durch partielle Auffüllung der Betonwanne
    – ggf. Reduzierung der Beckenbreite um eine Bahn, d.h. 17,5 m statt bisher 20,0 m, dadurch Schaffung von Installationsraum entlang der Längsseite(n) für die Erneuerung der Beckenwasserleitungen sowie vorteilhafte Reduzierung der Wasseroberfläche

  3. So macht man das: Blau-Weiß Bochum
    Die WasserWelten waren von einem Investitionsvolumen im Freibad von 7,5 Mio € ausgegangen, einer Summe, die jede Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für diesen Bereich stark belasten musste. Doch dieser Ansatz war technischen und zeitgeistigen Vorstellungen geschuldet, die willkürlich gesetzt waren, aus unserer Sicht aber überflüssig sind.

    Dass eine Freibadsanierung derartige Summen nicht zwangsläufig verschlin-gen muss, zeigt das Beispiel der Schwimmbadsanierung im Wiesental. Hier hat der Schwimmverein Blau-Weiß sein Sportbecken, das deutlich größer ist als das in Höntrop, außerdem sein Kinderbecken, seine gesamte Badewas-sertechnik, sowie alle Duschen und Toilettenräume saniert, und das mit Fördermitteln iHv nur 1,2 Mio €, die WAZ berichtete.

    Wie uns der Schwimmverein Blau-Weiß zeigt, muss selbst ein Schwimmbecken, in dem Bundesligisten und Olympioniken trainieren, nicht zwangsläufig eine teure Edelstahlwanne besitzen, so wie die WasserWelten es für Höntrop vorsahen. Bei Blau-Weiß hat man sich vor allem mit der wichtigen Sanierung des Beckenrandes befasst und hierfür eine wirtschaftliche Lösung gefunden. Die Wanne selbst hat lediglich eine neue Folienauskleidung erhalten.

    Und für Höntrop käme nach unserem Dafürhalten sogar ein ordentlicher, althergebrachter blauer Anstrich der Betonwannen in Frage, Hauptsache dieses Schwimmbad geht Bochum nicht verloren! Denn das, was die Menschen am Höntroper Schwimmbad schätzen, sind die Lage im Park und die Ruhe, die sich hier genießen lässt sowie der einzigartige Sprungturm, der die Jugend zu Recht nach Höntrop führte. Ob der Beckenboden aus Edelstahl, Kunststofffolie oder einem glatten Anstrich besteht, das ist für die Besucher wenig relevant, wohl aber für Investition und Wirtschaftlichkeit.

  4. So macht man das: Stadt Essen
    Beim Projekt Hallenfreibad Höntrop ist viel Zeit verspielt worden. Zur Beschleunigung des Verfahrens und auch um Kosten zu sparen, schlagen wir vor, schnellstmöglich ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb zur Vergabe der kompletten Planungs- und Bauleistungen einzuleiten. Damit sollte der geeignetste Anbieter gefunden werden, der die Planung- und schlüsselfertige Errichtung eines kompletten Hallenschwimmbades inkl. Sauna erbringen kann. Gerade auch Anbieter, die Hallenschwimmbäder im Baukastensystem planen und errichten sind in der Lage, ein für Höntrop und den zur Verfügung stehenden Bauplatz passendes Gebäude bei hoher Wirtschaftlichkeit zu realisieren.

    An dieser Stelle sei auf die Stadt Essen verwiesen, die bereits erfolgreich ähnliche Wege beschritt: mit dem neuen Sportbad Thurmfeld gelang es dort ein komplettes Hallenschwimmbad inkl. Blockheizkraftwerk bei einem Gesamtpreis von 11,5 Mio € zu errichten (siehe Titelbild). Wesentliche Merkmale dieses Bades sind:
  • ein wettkampfgerechtes 25m-Schwimmbecken mit 8 Bahnen
  • eine Sprunganlage mit 1-Meter-Sprungbrett und 3-Meter-Plattform
  • ein 167 Quadratmeter großes, multifunktionales Lehrschwimmbecken
  • sowie diverse Ausstattungen für den Wettkampfbetrieb inkl. 530 Zuschauerplätzen

    Wenngleich dieses Essener Schwimmbad nicht exakt dem entspricht, was wir hier in Bochum benötigen, so ist es jedoch ein Bauwerk, das zeigt, wie durch die Einschaltung allein auf den Schwimmbadbau spezialisierter Bauunternehmungen unkompliziert, preisgünstig und schnell ein Hallenbad entstehen kann.


Abschließend möchten wir noch einmal daran erinnern, dass nach unserer festen Überzeugung ein zeitgemäßer Schwimmbadneubau sowohl im Hinblick auf seine Nachhaltigkeit, als auch die Inklusion, mit größter Sorgfalt herzustellen ist und dies bereits Gegenstand des Teilnahmewettbewerbs sein muss.

Vielleicht wissen Sie, dass die Beschäftigung mit diesen Themen fester Bestandteil unserer mehrjährigen Vereinsaktivitäten ist und dass sich einige Baufachleute unter unseren aktiven Mitgliedern finden. Dies haben sich allerdings weder das Sport- und Bäderamt noch die WasserWelten bisher zu Nutze gemacht. Wäre es nicht wünschenswert, wenn sich hieran zukünftig etwas ändern würde, zum Wohle unserer Stadt?

Die Geschichte des Höntroper Schwimmbades muss noch nicht zu Ende sein, Sie haben es in der Hand!

Es grüßen freundlich, Ihre
„Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ e.V.
www.schwimmeninhoentrop.de
gez. Stefan Wolf – Vorsitzender
Tel.  Büro:  02327 / 994203″

Vorbereitung einer Erklärung

Liebe Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop,  

Ende August wird der Aufsichtsrat der Holding für Versorgung und Verkehr GmbH Bochum (HVV) das nächste mal  zusammenkommen. Er wird in dieser Sitzung entscheiden, welche der drei diskutierten Schwimmbad-Varianten umgesetzt werden soll. So jedenfalls hieß es zuletzt.  

Wer jedoch die jüngere Geschichte dieses Schwimmbades, den Verlauf der politischen Willensbildung, die Qualität der dafür erforderlichen Fachbeiträge aus der Schwimmbadverwaltung und die Verlässlichkeit von Ankündigungen kennt, muss Zweifel haben, ob es Ende August tatsächlich zu einer Entscheidung kommen wird.

Hinzu kommt, dass der Jahre währende Prozess noch nicht einmal ein überzeugendes Konzept für das dringend benötigte Höntroper Schwimmbad hervorgebracht hat. Vielmehr scheiden sich an den drei im Raume stehenden Varianten die Geister, was den Projektfortschritt zuletzt endgültig zum Stillstand brachte.  

Wir wollen uns am kommenden Donnerstag, den 19.8.2021, ab 19 h, wieder einmal treffen, um unseren Standpunkt zu schärfen und eine entsprechende Erklärung vorzubereiten. Ziel ist es, diese Erklärung vor der Aufsichtsratssitzung öffentlich zu machen. Wir werden uns in einem Garten, ggf. einer überdachten Laube, treffen, sodass viel frische Luft um unsere Nasen wehen wird. Trotzdem ist eine Anmeldung erforderlich.

„Nochnichtmitglieder“ sind herzlich willkommen, melden sich aber bitte unter Angabe Ihrer Kontaktdaten an.   Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.

Herzlich Grüße

„Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ e.V.
www.schwimmeninhoentrop.de
— 
Stefan Wolf
Tel.  Büro:  02327 / 994203

Abriss erledigt – was nun?

Foto: Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e.V.

Ein offener Brief an alle Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop, innerhalb wie außerhalb unseres Fördervereins

Liebe Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop,

ein weiteres Vereinsjahr geht in Kürze zu Ende, ein Jahr, von dem wir uns viel Fortschritt für die Erneuerung des Hallenfreibades erhofft hatten. Heute fragen wir, wie weit sich diese Hoffnungen erfüllt haben.

Wie die Presse berichtete starteten die Abrissarbeiten am Schwimmbad bereits im Herbst:
https://www.waz.de/staedte/wattenscheid/suedpark-hallenbad-wird-abgerissen-id230848456.html

Inzwischen sind sie, wie auch unser Titelfoto zeigt, weitgehend abgeschlossen.

Schwimmbadkonzepte zum Jahresbeginn

Dem ging voraus, dass die „WasserWelten Bochum“ im zeitigen Frühjahr fünf Varianten für das künftige Höntroper Schwimmbad in der Bezirksvertretung Wattenscheid und im Ausschuss für Sport und Freizeit präsentierten.

Die Darstellung dieser Varianten kann im Ratsinformationssystem unter dem folgenden Link nachgelesen werden:
https://session.bochum.de/bi/to0040.asp?__ksinr=12843&toselect=204541

Mit den Präsentationen in Bezirksvertretung und Ausschuss wolle man ein Meinungsbild der Politik über deren Präferenzen einholen, hieß es damals bei den Wasserwelten. Doch die Vorschläge spalteten die Gemüter:
https://www.waz.de/staedte/bochum/wattenscheid-fetzen-fliegen-zur-zukunft-des-suedpark-bades-id229180372.html

Denn keine der von den Wasserwelten skizzierten Varianten überzeugte die Politik. Nur eine Minderheit wollte den Vorlieben des Geschäftsführers der Wasserwelten, Bertold Schmitt, folgen: ein 50 Mio Euro teures Prestigeobjekt, angelehnt an Konzepte die vor zwanzig Jahren andernorts einmal erfolgreich waren. Es müsste mindestens 360.000 Besucher pro Jahr anziehen um sich wirtschaftlich einigermaßen rechtfertigen zu können und würde letztlich mit dem Freizeitbad Heveney um Besucher konkurrieren (Variante 1).

Quelle: Ratsinformationssystem der Stadt Bochum

Zudem erscheint sie als absurde Variante, indem sie einerseits auf die hohe Aufenthaltsqualität des Standorts Südpark setzt, diese andereseits durch hohe Besucherzahlen stark beschädigen würde. Und wie eine Sensitivitätsanalyse unseres Vereins zeigte, steht die „Wirtschaftlichkeit“ der großen Variante ohnehin auf tönernen Füßen: schon das Ausbleiben eines Teils der Besucher würde ins wirtschaftliche Aus führen, indem der Zuschussbedarf weit über die prognostizierten Werte hinausginge. Auch der Plan der Wasserwelten, ihre Verwaltung im Südpark, mitten im Grünen, unterbringen zu wollen ist keine gute Idee, nicht nur wegen der erwartbaren Leerstände an Bestandsimmobilien unserer Innenstadt, für die neue Nutzungen gebraucht werden.

Aber auch die von den Wasserwelten als zweitbeste Lösung bezeichnete Variante 3 fand nicht die Zustimmung der Politik. Denn die damit verbundene Schließung des traditionsreichen Höntroper Freibadangebotes bis hin zum Abriss des vor wenigen Jahren erst aufwändig sanierten Sprungturms leuchtete der Politik verständlicherweise ebenfalls nicht ein.

Quelle: Ratsinformationssystem der Stadt Bochum
So wurde der Politik die Wahl zur Qual

Dadurch sah sich die Politik in der unglücklichen Situation, zwischen zwei unbefriedigenden Varianten wählen zu sollen und machte bedauerlicherweise den Fehler, zu glauben, mittels einer Flut von Änderungsanträgen mal eben, zwischen Tür und Angel, eine sinnvolle Kompromissvariante finden zu können.

Dabei waren es doch die Wasserwelten, die das Thema verfehlt und ihre Hausaufgaben nicht sorgfältig genug gemacht hatten. Es wäre jetzt an ihnen gewesen, endlich, zumindest auf dem Wege der Nachbesserung ein wirklich durchdachtes und konsensfähiges Konzept zu erarbeiten. Eines, das den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen, dem zu schützenden Standort, wie auch den heutigen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Inklusion gerecht wird.

Unklarheit, was nun werden soll

Abermals wurde ein wertvolles Jahr vertan. Seit bald fünf Jahren hat keine Schülerin und kein Schüler mehr an einem Schwimmunterricht in Höntrop teilnehmen können. Ein ganzer Grundschuljahrgang wird später nicht sagen können: „Weißt du noch, damals im Höntroper Schwimmbad…“ Und es ist schon jetzt absehbar, dass einen weiteren Grundschuljahrgang dieses Schicksal ereilen wird. Denn bis heute haben die Wasserwelten kein konsensfähiges Konzept vorgelegt, geschweige denn einen Architektenwettbewerb, eine Planung oder einen Bauantrag. Anders, als unser neuer Bezirksbürgermeister Hans Peter Herzog zu glauben scheint, wird es im Südpark auch im kommenden Jahr keinen Baubeginn geben! Denn mit der Schaffung der dafür notwendige konzeptionellen, politischen und planerischen Voraussetzungen sind die Verantwortlichen, zu denen seit vielen Jahren auch Bernhard Baar von den Wasserwelten gehört, völlig in Verzug geraten. Der kürzlich auf dem Schwimmmeisterhäuschen aufgestellte Weihnachtsbaum und die damit geäußerten Hoffnungen auf einen baldigen Baubeginn werden sich auch im Jahr 2021, allein aufgrund der schweren, bis heute anhaltenden Versäumnisse, nicht erfüllen lassen.

Wer will die Gutachten alle zählen?

Und angeblich sind immer noch neue Gutachten in Arbeit, wer will sie alle zählen… Und wer kennt sie überhaupt? Denn bisher halten die Wasserwelten ihre Gutachten unter Verschluss. Politik und Öffentlichkeit werden lediglich ausgewählte Auszüge zugänglich gemacht. Auch dem Wunsch der Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop, die Kostenermittlungen zu den verschiedenen Varianten einmal näher betrachten zu wollen, will man nicht folgen und gab diese Informationen nicht heraus. Hat man bei den Wasserwelten Angst, dass ihre Zahlen einer kritischen Überprüfung nicht standhalten könnten?

Graue Energie und Ressourcenschonung, was ist das?

Und während noch immer kein Konsens darüber herrscht, wohin die Reise gehen soll, wurde im Südpark erst mal gründlich abgerissen. Auch der 85 m lange und 19 m breite Technik- und Umkleidetrakt des Freibads ist nun unwiederbringlich verloren. Dabei handelte es sich um eine Stahlskelettkonstruktion mit 2.700 m² Brutto-Grundfläche, dessen Baugrube, Gründung, tragende Konstruktion und Decken mit einem wieder nutzbaren Rohbauwert von rd. 1,6 Mio € zu Buche geschlagen hätten, wie unser Arbeitskreis Nachhaltigkeit ermittelte. Dabei wurden noch nicht die Ersparnisse bei den Abriss- und Entsorgungskosten berücksichtigt, von der Verschwendung der darin gebundenen grauen Energie und der Ressourcen ganz zu schweigen. Auf unsere diesbezüglichen Anregungen zur Integration dieses Gebäudeteils in ein neues Gesamtkonzept ernteten wir bei den Verantwortlichen leider nur unverständiges Schweigen, zuletzt bei einem Gespräch am 7. September 2020.

Verhaltenskodex Bürgerbeteiligung

Daneben muss festgestellt werden, dass die Einbindung der Bevölkerung in dieses so bedeutsame Projekt ebenfalls hinter den Erwartungen an moderne Partizipationsformen, die Bürgerinnen und Bürger heute haben dürfen, zurückbleibt. Verschiedene Grade der Beteiligung zeigt das folgende Schaubild:

Wie man erkennt wäre eine ehrliche Information und Kommunikation die Mindestanforderung. Schade, dass sich die Wasserwelten schon dazu nicht in der Lage sehen. Übrigens wurde die einzige Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung / Bürgerpartizipation, die es seit der Schließung des Hallenbades im Jahr 2016 gab, weder von der Stadt Bochum, noch von den Wasserwelten initiiert. Vielmehr war es unser Verein, der im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung am 21. März 2019 eine Informations- und Diskussionsveranstaltung im Höntroper Kolpinghaus ermöglichte:
http://schwimmeninhoentrop.de/2019/03/25/buergerbeteiligung-selbstgemacht/

Ausblick

Uns bleibt augenblicklich nichts anderes übrig als uns weiter in Geduld zu üben und nicht müde zu werden, unsere guten Argumente für eine vernünftige Lösung vorzutragen. Unser Verein hat bereits jetzt einen langen Atem bewiesen. Wir werden konstruktive und kritische Begleiter*innen der Schwimmbaderneuerung bleiben. Denn wir brauchen weder einen Vergnügungspark, noch einen „Schwimmpark“. Was wir brauchen ist ein nachhaltiges Schwimmbad im Park, ein „Parkbad“ für alle Menschen, und zwar so schnell wie möglich.

Der Vorstand der Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop wünscht allen einen guten Start ins neue Jahr, vor allem Zuversicht und bestmögliche Gesundheit!

Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e.V.
– Der Vorstand –
Bochum-Wattenscheid, den 29. Dezember 2020

Rückmeldungen zum schwimmbadblauen Wahlprüfstein

Überarbeitung Lesbarkeit: Stand 7.9.2020 – 13:20 Uhr
Ergänzungen: Stand 3.9.2020 – 13:00 Uhr

Der Verein der Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop präsentierte am 22.8.2020 vor dem Wattenscheider Rathaus seinen „Riesengroßen Stein aus Papp-maschee“ (vgl. Beitrag vom 23.8.2020) und damit seinen einzigen Wahlprüfstein, nämlich folgende an die Parteien gerichtete Frage:

Kann Ihre Partei uns versprechen, dass Sie im Falle Ihrer Wiederwahl

  • aktiv das Gespräch mit den anderen demokratischen Kräften suchen
  • und alles daran setzen wird, die bestehenden Meinungsverschiedenheiten bei der Erneuerung des Höntroper Hallenfreibades zu überwinden,
  • an einem politischen Kompromiss mitwirken wird, der den Standort als kombiniertes Hallenfreibad mit dem sanierten Sprungturm sicherstellt
  • und dabei zukunftsweisende Anforderungen an Nachhaltigkeit erfüllt,
  • sowie ein Gesamtkonzept verfolgen wird, das durch seine angemessene und maßvolle Dimension dem für Naherholung und Stadtklima unverzichtbaren Südpark entspricht, anstatt diesen zu beschädigen und den Stadtteil zu belasten
  • und dieses Konzept den Bochumer WasserWelten als Aufgabenstellung an die Hand geben wird?

Wir haben unseren Wahlprüfstein als geschlossene Frage (Ja/Nein-Frage) formuliert, indem wir Zustimmung oder Ablehnung zu unserem darin enthaltenen

Vorschlag zur Überwindung der anhaltenden Verzögerungen

beim Hallenfreibad Höntrop abfragen.

Wir danken allen Parteien, die sich zu unserem Wahlprüfstein geäußert haben, und geben im Folgenden die bis heute (Donnerstag, 3.9.2020, 13:00 Uhr) erhaltenen Antworten in der Reihenfolge ihres Eingangs wieder.


Die SOZIALE LISTE IM RAT
sandte uns am 24.8. folgende Beiträge:

Sehr geehrter Herr Wolf,
in der Anlage übersende ich meine Antwort auf den Prüfstein. Seit über 10 Jahren läuft jetzt schon das Drama um das Höntroper Bad. Die Ansprüche und Pläne werden ständig erhöht. Sie haben die Problematik in dem Prüfstein gut zusammengefasst. Darauf sollte sich die Politik jetzt verständigen.
Die Soziale Liste hat übrigens schon vor 9 Jahren auf dies Problematik hingewiesen (siehe Anlagen) und den „Erhalt und die Sanierung“ des Bades gefordert.
Ich wünschen ihrer Aktion viel Erfolg und werde mich auch zukünftig in diesem Sinn betätigen.
Freundliche Grüße und Glück auf
günter gleising
Soziale Liste im Rat
Bildungs- und Verwaltungs-
zentrum (BVZ) / Zi. 3059
Gustav-Heinemann-Platz 2-4
44777 Bochum

200824-152759-478b200824-152341-477d200824-152302-4777

Links zu diesen Dokumenten:
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Weitere Informationen dieser Partei:  www.soziale-liste-bochum.de

Die SPD, Unterbezirk Bochum,
sandte uns am 25.8. folgende Beiträge:

Sehr geehrter Herr Wolf,
sehr geehrte Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e.V.,

herzlichen Dank für das Zusenden Ihres Wahlprüfsteins zum Höntroper Schwimmbad! Wir haben davon abgesehen die reine Ja/Nein-Beantwortung vorzunehmen und stattdessen unsere Stellungnahme angefügt, da uns dies angesichts der Fragestellung angemessener erschien. Im Anhang und unter dieser Mail finden Sie unser Antwortschreiben. Ich bitte um kurze Bestätigung des Eingangs meiner Mail.

Herzlichen Dank und mit freundlichen Grüßen

Lisa Methling
SPD Unterbezirk Bochum
Alte Hattinger Str. 19
44789 Bochum

ANTWORT_Förderverein Höntroper Schwimmbad_1

Links zu diesem Dokument:
SPD_Anl_1
Weitere Informationen dieser Partei: www.spd-bochum.de

Die PARTEI Bochum
sandte uns am 26.8. folgenden Beitrag:

Antwort Wahlprüfstein_1

Links zu diesem Dokument:
Partei_Anl_1
Weitere Informationen dieser Partei: www.die-partei-bochum.de


Bündnis 90/ DIE GRÜNEN
sandte uns am 26.8. folgende Beiträge:

Sehr geehrter Herr Wolf,
gerne beantworten wir ihren Wahlprüfstein. Erlauben Sie uns die Anmerkung, dass ein Wahlprüfstein, wie der Ihre, in dieser absolutistischen Art und Weise bisher im ganzen Kommunalwahlkampf so noch nicht dagewesen ist. Einen komplexen Sachverhalt mit einem sehr langen Versprechen an die Antwortmöglichkeit Ja/Nein zu koppeln ohne einer Partei ein Bemerkungs- oder Erklärungsfeld einzuräumen wird unseres Erachtens der Sache nicht gerecht.
Sie werden in der langjährigen Debatte um das Hallenfreibad Höntrop festgestellt haben, dass die Grünen sich zum Standort Südpark nach intensiven Debatten bekannt haben. Ferner werden Sie bemerkt haben, dass wir bereits politische Kompromisse in der Bezirksvertretung Wattenscheid sowie zuletzt im Sportausschuss des Rates eingegangen sind, um eine zukünftig tragfähige Lösung zu erarbeiten, welche eine zügige Wiedereröffnung des Bades ermöglichen soll. Wir sind grundsätzlich kompromissbereit, denn Kompromisse sind in einer Demokratie unumgänglich. Wie etwaige Verhandlungsergebnisse in dieser Sache in der Zukunft aussehen werden, können wir jedoch jetzt nicht versprechen. Die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützt den von ihrer Ratsfraktion getroffenen Beschluss, welchen wir Ihnen mit dieser Anlage zur Verfügung stellen. Sie werden feststellen, dass dort viele Punkte berücksichtigt werden, die in ihrem Sinne sind. Wir sind insbesondere nicht der Meinung, dass es beim HFB-Höntrop einen breiten politischen Konsens braucht, sondern setzen mindestens auf eine mehrheitsfähige Lösung.
Wir möchten darauf hinweisen, dass das HFB-Höntrop immer wieder Gegenstand von Debatten im politischen Raum ist und wir können versprechen uns auch künftig in diese Debatten einzumischen. Dieser Wahlprüfstein wurde von unserem Spitzenkandidaten zur Kommunalwahl, Sebastian Pewny, im Namen des Kreisverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Bochum & Wattenscheid beantwortet. Im Anhang finden Sie außerdem unser Wahlprogramm.
Beste Grüße und Glückauf!
im Namen von Barbara Jessel & Sebastian Pewny
Spitzenkandidat*innen zur Kommunalwahl 2020
von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
im Kreisverband Bochum & Wattenscheid
Diekampstraße 37
44787 Bochum
Wahlprüfsteine_FuF-HFB-Höntrop_1_Fraktionsbeschluss Bad Höntrop 2020_1Links zu diesen Dokumenten:
B90DG_Anl_0
B90DG_Anl_1
Weitere Informationen dieser Partei: www.gruene-bochum.de
Red. Anmerkung: das ebenfalls als Anlage beigef. „Wahlprogramm“ von B90/DieGrünen kann hier nicht wiedergegeben werden. Hierzu verweisen wir auf die Homepage dieser Partei.

Die UWG / Freie Bürger
sandten uns am 27.8. folgenden Beitrag:

Bemerkungen zum einzigen Wahlprüfstein-docx_1Links zu diesem Dokument:
UWGFB_Anl_0
Weitere Informationen dieser Partei: www.uwg-freie-buerger.de


Die CDU Bochum und die CDU Höntrop
sandten uns vom 24.8. bis zum 27.8. folgende Beiträge:

Guten Morgen Herr Wolf,
vielen Dank für Ihre Mail, die die CDU Geschäftsstelle mir weitergeleitet hat. Wie Sie sicherlich wissen, haben auch wir unsere Probleme mit den verbleibenden Varianten. Weder ein Spaßbad noch ein reines Hallenbad sind in unseren Augen ausreichend. Wir haben deshalb Ergänzungen zur Variante 3 vorgeschlagen, die den Sprungturm erhalten (der m.E. alleine schon als „Höntroper Wahrzeichen“ erhalten bleiben muss) und die eine Freibadnutzung ermöglichen. Ich habe in meinen Wahlflyern die Aussage wie folgt getroffen: Höntrop braucht keine Spaßbadfantasien, sondern ein solides Schwimmbad für Familien, Schulen und Vereine!
Die in dem Schreiben auf Seite 2 aufgeführten Punkte sind allesamt richtig, da stehe ich uneingeschränkt hinter. Der Ton im Wahlkampf ist natürlich oft rau, aber am Ende haben Sie völlig recht: Die Parteien müssen sich auch zusammen reißen, wenn jeder nur seinen Finger hebt kommt man nicht weit. Wir müssen alle an einem Strang ziehen, politisches Klein-Klein macht mehr kaputt als alles andere.
Ich würde mich freuen, wenn wir uns persönlich unterhalten können und wünsche erstmal eine gute Woche!
Julian Meischein
CDU-Kandidat für Höntrop Süd und Sevinghausen

Wahlprüfstein CDU Meischein_1Wahlprüfstein CDU Haardt_1

Links zu diesen Dokumenten:
CDU_Anl_0_M
CDU_Anl_0_H
Weitere Informationen dieser Partei: www.cdu-ratsfraktion-bochum.de


Die Partei DIE LINKE
sandte uns am 31.8. folgende Beiträge:

Sehr geehrter Herr Wolf,
liebe Freundinnen und Freunde des Hallenfreibads Höntrop,

als LINKE setzten wir uns bereits lange für eine zügige Wiedereröffnung des  kaputtgekürzten Hallenfreibads ein. Immer wieder haben wir darauf gedrängt, dass die Stadt die Angelegenheit nicht weiter verschleppt.

(Siehe https://www.linksfraktionbochum.de/2018/12/hallenfreibad-hoentrop-neubau-zuegig-umsetzen-und-sozial-gestalten/ und https://www.linksfraktionbochum.de/2019/03/schwimmbad-im-wattenscheider-suedpark-ran-an-die-schippe/ )

Wir vertreten außerdem ganz eindeutig die Position, dass in Höntrop ein modernisiertes Hallenfreibad mit günstigen Eintrittspreisen benötigt wird, damit sich alle auch regelmäßige Schwimmbadbesuche im Stadtteil leisten können. Für ein deutlich größeres Spaßbad, für das die WasserWelten nicht nur mit deutlich mehr Gästen, sondern auch mit deutlich höheren Eintrittspreisen kalkulieren würden, ist das der falsche Standort.

Auch müssen der Sprungturm und das dazugehörige Außenbecken unbedingt erhalten werden. Ein Neubau ohne ein zusätzliches Außenschwimmbecken, dafür mit einem „Cabriodach“ oder einer seitlich zu öffnenden Halle als Ersatz, ist für uns ein schlechter Kompromiss. Wir werden alle Bemühungen unterstützen, hier für ein Umdenken zu sorgen – wobei wir gleichzeitig im Blick haben, dass eine Wiederöffnung des Bades möglichst bald erfolgen soll.

Außerdem werden wir uns dafür einsetzen, dass es in dem neu eröffneten Bad günstige und sozialverträgliche Eintrittspreise gibt. Erst die Menschen in Höntrop jahrelang ohne Schwimmbad lassen, und anschließend zum Dank deutlich die Preise erhöhen, das wäre für uns der völlig falsche Weg.

Der persönlich und im Namen der Bochumer LINKEN unterschriebene Wahlprüfstein (natürlich mit „Ja“ angekreuzt) geht Ihnen per Post zu.

Beste Grüße und alles Gute
Amid Rabieh
Sprecher DIE LINKE. Bochum
DL_Anl_0_1

Links zu diesem Dokument:
DL_Anl_0
Weitere Informationen dieser Partei:  www.linksfraktionbochum.de


Die STADTGESTALTER
sandten uns am 2.9. folgenden Beitrag:

Guten Tag Herr Wolf,
gerne schicke ich Ihnen den Wahlprüfstein zurück.
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung!

Viele Grüße
Katja Pfingsten
Die STADTGESTALTER
Vorsitzende des Ortsvereins Wattenscheid
Mitglied des VorstandsDSG_Anl_0Links zu diesem Dokument:
DSG_Anl_0
Weitere Informationen dieser Partei:  https://die-stadtgestalter.de


Die FDP
sandte uns am 3.9. folgenden Beitrag:

Sehr geehrter Herr Wolf,

ich möchte Ihnen gerne die Antwort der FDP Bochum übermitteln:

Ihre Frage können wir mit JA beantworten.

Ergänzend möchten wir hinzufügen, dass wir uns dafür einsetzen, dass Bochum ein modernes und ganzheitliches Bäderkonzept erarbeitet. Langfristig wollen wir ein zentrales Spaß-, Sport- und Freizeitbad mit modernsten und inklusiven Standards errichten. In der aktuellen Frage um den Standort Höntrop, sprechen wir uns für die „kleine“ Lösung aus, um unnötige Kosten zu vermeiden.“

Bitte senden Sie mir doch freundlicherweise eine kurze Eingangsbestätigung zu. Herzlichen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Marcus Heidrich
Kreisgeschäftsführer der FDP Bochum
Ehrenfeldstraße 14
44789 Bochum

Weitere Informationen dieser Partei:  https://www.fdp-bochum.de

-ENDE DES BEITRAGS-

Geheimnis gelüftet

Foto: FuF

Der  „Riesengroße Stein aus Pappmaschee“ ist 2 Meter hoch, schwimmbadblau und der einzige Wahlprüfstein der Freundinnen und Freunde des Hallenfrei-bades Höntrop zur Kommunalwahl am 13. September.

Mit einem Fototermin vor dem Wattenscheider Rathaus präsentierten die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop am Samstag um 11 Uhr ihren „Riesengroßen Stein aus Pappmaschee“, der Symbol für Ihren einzigen „Wahlprüfstein“ zur Kommunalwahl ist.

Die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop wünschen sich, dass die Mandatsträger das Thema Hallenfreibad Höntrop in den Gremien ohne Ansehen der eigenen Parteien sachgerecht durchdringen, die Bürger dazu hören,  die Anforderungen des Klimaschutzes, der Klimaanpassung und der Nachhaltigkeit sorgfältig berücksichtigen und den WasserWelten Bochum anschließend gemeinsam mitteilen, was am Standort Höntrop umgesetzt werden soll. Es kommt ihnen darauf an, dass in den Gremien Argumente sachlich und wertschätzend ausgetauscht werden. Die bloße Wiederholung festgefahrener Parteienstandpunkte hat der Sache in der Vergangenheit schwer geschadet. Allein die sich daraus ergebenden jahrelangen Verzögerungen haben zwischenzeitlich zu Baukostensteigerungen in Millionenhöhe geführt. Ganze Jahrgänge an Grundschülern konnten in Höntrop nicht mehr schwimmen lernen und es werden noch weitere Jahrgänge darauf verzichten müssen. Senioren fahren sonstwohin um ein bisschen Wassergymnastik machen zu können. Freie Plätze in Babyschwimmkursen sind schwerer zu finden als die Nadel im Heuhaufen. Mit der endgültigen Schließung des Wattenscheider Hallenbades am Bußmannsweg hätte Bochum das Höntroper Bad hüten müssen wie seinen letzten verbliebenen Augapfel. Davon konnte allerdings keine Rede sein. Nach dem Brand vom 26.4.2016 und den danach erst aufgefallenen Mängeln an der Dachkonstruktion besitzt unser großer Stadtbezirk Wattenscheid kein öffentliches Hallenschwimmbad mehr und der Startschuss für seine Erneuerung verzögert sich Jahr um Jahr.

Einziger WAHLPRÜFSTEIN der Freundinnen und Freunde im Original: 2020-08-22 Wahlprüfstein FuF_1

Auf der Rückseite des Briefes werden folgende Erläuterungen gegeben:

Grüne Oase Südpark Höntrop

Schattenspendende und naturnahe Grünflächen für Klimaanpassung und Klimaschutz sind in unserer Stadt wichtiger denn je. Sie sind wichtige Wasser aufnehmende Flächen bei Starkregen, existenziell wichtig für die Ressource Grundwasser, sie sorgen für Abkühlung und Ventilation, mindern die Feinstaubbelastung und sind Erholungs- und Zufluchtsort für die Hitze gestresste Stadtbevölkerung. Weiterer Flächenverbrauch ist unbedingt zu vermeiden. Wattenscheider Bürger*innen haben in unseren Umfragen als identitätsstiftende Merkmale an erster Stelle genannt: die Ruhe im Südpark und damit die hohe Erholungsqualität für unterschiedlichste Nutzer*innen des Schwimmbades. Das erneuerte Schwimmbad ist also sorgsam in diesen wertvollen Standort einzufügen, ohne dass die Qualität des Südparks dabei Schaden nimmt.

Unnötige Verkehrsbelastungen vermeiden

Wir verweisen auf das Bochumer „Leitbild Mobilität“, das auf die Förderung des ÖPNV‘s, des Fahrrades und der Fußgänger abzielt. Schon jetzt sind die dbzgl. Randbedingungen an unserem Schwimmbadstandort gut, sie müssen lediglich ergänzt und optimiert werden. Eine Vergrößerung der Parkplatzflächen und das Anziehen von motorisiertem Individualverkehr, ebenso wie die Ansiedlung der Bäderverwaltung und der technischen Betriebe an diesem Standort ist deshalb falsch. Nicht zuletzt kommt die Vermeidung unnötigen Verkehrs auch den berechtigten Belangen der Anwohner*innen entgegen.

Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die finanziellen Belastungen für unsere Stadt durch die Corona-Krise sind nicht absehbar. Angebote zur Gesunderhaltung der Bevölkerung, auch durch das Vorhalten von qualitäts-vollen Schwimmangeboten, sind trotzdem erforderlich. Dies erfordert eine maßvolle und verantwortungsbewusste Lösung, die ohne Hypotheken auf sehr hohe Besucherzahlen auskommt, die niemand garantieren kann und die zudem das Ziel eines Ortes der Erholung konterkarieren würde.

Weder die Variante 1 noch die Variante 3 sind gute Lösungen

In diesem Sinne ist die Weiterverfolgung der Variante 1 nicht zielführend. Sie würde unsere Stadt und seine Bürger*innen weitere Zeit und zusätzliches Geld kosten und zudem den Standort beschädigen. Aber auch ein Verzicht auf das Freibad, wie in Variante 3 vorgesehen, ist weder sinnvoll noch notwendig. Keine der fünf von den WasserWelten Bochum skizzierten Alternativen bietet der Politik die Möglichkeit für einen breiten, mehrheitsfähigen Konsens.

Fingerzeig der Politik erforderlich

Die Politik ist deshalb gefordert, zu einer gemeinsamen zukunftsweisenden Haltung zu finden und den WasserWelten eine klare Aufgabenstellung an die Hand zu geben, damit die Jahrzehnte währende Hängepartie um das Höntroper Schwimmbad endlich ein gutes Ende findet. Die Lösung liegt zwischen den Varianten 1 und 3. Und: in zwei Jahren soll in Höntrop wieder geschwommen werden können!

Basteln statt Planschen

Foto: FuF

Team 2 bei der Arbeit für den „Riesengroßen Stein aus Pappmaschee“

Die Arbeit am  „Riesengroßen Stein aus Pappmaschee“ teilen sich viele (kleine) Hände. Einzelne Teams, die coronabedingt nicht zusammentreffen, arbeiten trotzdem „Hand in Hand“. Hier baut unser Team 2 gerade das Grundgestell, auf das anschließend vom Team 3 Zeitungspapier aufgeklebt wurde. Das hat sicher Spaß gemacht, aber Schwimmen zu gehen in unserem Höntroper Bad wäre bestimmt auch eine gute Alternative gewesen…

Ein riesengroßer Stein aus Pappmaschee

Bild: Deutsches Asterix Archiv

Liebe Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop,
unser Verein, die „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“, suchen kleine Teams, idealerweise mit Kindern, die in den nächsten zwei, drei Ferienwochen einen richtig großen Stein aus Pappmaschee basteln möchten. Wer hat Lust?
Wir haben uns überlegt, dass an mehreren Tagen an dem Stein gearbeitet wird, sozusagen im Schichtbetrieb.Jedes Team, z.B. eine Familie, hätte nur einmal einen Einsatz von 1 – 2 Stunden, je nach Lust und Ausdauer natürlich auch länger. So sind wir coronamäßig aus dem Schneider. Denn die einzelnen Teams begegnen sich gar nicht.
Der genaue Sinn und Zweck dieser Bastelaktion ist derzeit noch ein Geheimnis. Auf jeden Fall soll es allen Spaß machen und wir wollen damit für eine schnellstmögliche Wieder-eröffnung unseres Schwimmbades aktiv werden. Mehr kann im Moment noch nicht verraten werden…
Die Kosten für das Material und für die notwendige Verpflegung beim Basteln kommen natürlich aus unserer Vereinskasse! Fragen dazu beantworten wir gerne auch fernmündlich (02327 994203).
Viele Grüße, eure „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ e.V.