Archiv der Kategorie: Pressemitteilung

Bürger:innen ärgern sich über Untätigkeit

Foto: FuF auf dem Weihnachtsmarkt am Thorpe-Museum

Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop bekommen bei Ihren vorweihnachtlichen Infoständen viel Ärger und Enttäuschung der Bürger:innen über Politik, Verwaltung und Bädergesellschaft zu hören.

Dies greift der Verein auf und unternimmt mit einem Brief an die Bezirksvertretung einen neuen Vorstoß. Zwar verfügt die Wattenscheider Bezirksvertretung in der Frage über keine eigenen Entscheidungsbefugnisse, wird aber als Interessenvertretung der Bürger:innen im Stadtbezirk gesehen, und das nicht zu unrecht: denn immer wieder machte sich die BV in der Vergangenheit für das Höntroper Schwimmbad stark. Hier der aktuelle Brief der FuF im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Herzog,
sehr geehrte Damen und Herren,

wie anlässlich unserer Begegnung mit Ihnen, Herr Herzog, auf dem Thorpe-Weihnachtsmarkt verabredet, wenden wir uns hiermit nochmals an die Wattenscheider Bezirksvertretung.

Rund 8.500 Bürgerinnen und Bürger unterstützen die Forderungen unserer Petition, wonach die Planungen für unser Schwimmbad engagiert vorangetrieben werden sollen und der Konflikt mit dem Anwohner in der Straße Op de Veih proaktiv zu lösen sei. Leider ist aber das Gegenteil der Fall, denn das Thema wird derzeit auf dem Rücken sämtlicher Altersgruppen unseres Stadtbezirks und darüber hinaus verschleppt! Verwaltung und Wasserwelten haben Ihre dbzgl. Bemühungen offenbar völlig eingestellt. Deshalb werden wir im Frühjahr ein trauriges Jubiläum feiern können: denn dann wird Wattenscheid seit 7 Jahren ohne ein öffentliches Hallenschwimmbad sein. Wer trägt dafür die Verantwortung?

In zahlreichen Gesprächen, die wir gerade jetzt im November mit Bürgerinnen und Bürgern führten, zuletzt beim Thorpe-Weihnachtsmarkt, wurde erneut deutlich, wie groß die Verärgerung und Enttäuschung darüber ist. Und das fällt auf die Politik zurück. In unserer hochinteressanten öffentlichen Diskussionsveranstaltung am 3.November sind wir auf den Zusammenhang zwischen mangelnder Bürgerbeteiligung und Politikverdrossenheit eingegangen. Hier sehen wir Handlungsbedarf für die Politik, durchaus auch für die Bezirksvertretung, wenngleich sie nicht direkt zuständig ist. Sie wird aber als Interessenvertretung der Wattenscheider Bürgerinnen und Bürger gesehen und sollte nach unserer Meinung auch weiterhin so wahrgenommen werden können.

Bitte helfen Sie uns! Für eine gemeinsame Beratung und einen gemeinsamen neuen Vorstoß stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
„Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ e.V.
gez. Stefan Wolf, Vorsitzender

Freundlich im Umgang, klar in der Sache

Podiumsdiskussion am 3. Nov. 2022 im Kolpinghaus Höntrop – Foto: FuF, Peter Blenkers

Die Podiumsdiskussion „Bürgerbeteiligung statt Politikverdrossenheit“ zeigte auf, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Auffassungen liegen, je nach dem, ob die Bürgerschaft, die Verwaltung oder die Wissenschaft auf das Thema schauen. Am Ende der eineinhalbstündigen Diskussion, die von Rike Ullrich moderiert wurde, stand ein dringender Appell an Politik und Verwaltung.

Einigkeit unter den Diskutant:innen herrschte darüber, dass eine wirksame Bürgerbeteiligung segensreiche Wirkungen entfalten könne, aber auch, dass sie aufwändig erarbeitet sein will.

Thorsten Lumma, Bochumer Amtsleiter in Sachen Bürgerbeteiligung, hob hervor, welche Formen der Bürgerbeteiligung in unserer Stadt derzeit praktiziert werden. Dabei schloss er auch bereits den Gang zum Wahllokal in seine Definition von Bürgerbeteiligung mit ein. Aber auch die Liste der darüber hinausgehenden Möglichkeiten war nicht kurz. Bochum sei nicht stellt aufgestellt.

Eine wesentlich weiter gefasste Vorstellung davon, was Bürgerbeteiligung sein sollte, vertrat Andrea Wirtz, die sich seit Jahren ehrenamtlich für eine wirkungsvollere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt engagiert. Bürgerbeteiligung könne mehr oder weniger wirksam sein, je nach dem Grad des Einflusses, den Politik und Verwaltung ihrer Bevölkerung zubilligten. Doch in Bochum mangele es in vielen Fällen bereits an der niedrigstschwelligen Form, nämlich der Information (vgl. hierzu das folgende Schaubild, das unterschiedliche Grade von Beteiligung veranschaulicht). Bürger:innen erführen meist erst viel zu spät aus der Zeitung, wenn wichtige, sie unmittelbar betreffende Entscheidungen bereits gefallen seien.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerbeteiligung

Stefan Wolf von den Freundinnen und Freunden des Hallen- und Freibades Höntrop konnte dem nur beipflichten. Über zehn Jahre brauchte die Verwaltung, bis endlich ein Bäderkonzept auf dem Tisch lag. Und dann sei das Ergebnis auch noch mangelhaft. Die Betroffenen waren über den gesamten Zeitraum in keiner Weise beteiligt worden. Eine einzige Veranstaltung der sogenannten WasserWelten in Langendreer hatte allenfalls Informationscharakter und wurde von der dortigen Bürgerinitiative als reiner Alibiauftritt der Bädergesellschaft gewertet. Außerdem hielt die Bädergesellschaft die Ergebnisse Ihrer anschließenden Online-Umfrage unter Verschluss.

Dr. Toralf Stark, Politologe von der Universität Duisburg-Essen, warb für gegenseitiges Verständnis. Zwar sehe er in unserem Land bisher keine allgemeine Politikverdrossenheit, jedoch läge in Europa das Vertrauen in Politiker bei nur rund 10-20%, das sei schon alarmierend. Information sei definitiv die Grundlage jeglicher Beteiligung der Bürgerschaft. Die Kommunikation zwischen Politik und Bürgerschaft müsse verbessert werden, die Transparenz für die Vorgänge und Entscheidungen ebenfalls.

Herr Lumma erläuterte, dass man verwaltungsintern einen Diskussionsprozess angestoßen habe. Man wolle intern klären, was man unter Bürgerbeteiligung verstehe und wie man sie künftig ausgestalten wolle. Denn dazu gingen die Meinungen in den Ämtern weit auseinander.

Dieses Vorgehen zur Weiterentwicklung von Bürgerbeteiligung in Bochum stieß von allen Seiten auf Kritik. Dr. Stark nannte den Ansatz „den absolut falschen Weg“. Vielmehr sollte genau dieses Thema mit den Bürger:innen besprochen werden, etwa im Rahmen von Bürgerkonferenzen.

Das sah auch Frau Wirtz so und betrachtet Verwaltung nicht als etwas abgeschlossenes, einheitliches, sondern als genauso vielschichtig wie die Bürgerschaft und plädiert dringend für eine sofortige Öffnung der Debatte um die Zukunft der Bürgerbeteiligung in unserer Stadt.

Unter den Anregungen aus der Zuhörerschaft stach der Hinweis heraus, dass der Nutzen von Bürgerbeteiligung zur Erzielung guter Ergebnisse zu wenig gesehen werde. Vielfach seien doch gerade die Leute vor Ort diejenigen, die über bestimmte Sachverhalte am besten Bescheid wüssten. Und um dieses Expertenwissen der Bürger:innen nutzbar zu machen, seien auch nicht immer aufwändige Formate erforderlich. Mann müsse einfach nur miteinander sprechen.

In der Schlussrunde verwies Herr Wolf einmal mehr auf das Angebot des Fördervereins, gemeinsam mit Politik und Verwaltung in einen konstruktiven Dialog treten zu wollen.

„Noch lieber, als weiter Unterschriften zu sammeln, würden wir mit den zuständigen Stellen an einer für alle Seiten tragfähigen Lösung für Höntrop arbeiten und die Kuh endlich vom Eis holen wollen.“

Herr Stark ermunterte alle Beteiligten zum Austausch und den Verein, nach so vielen Jahren, auch dazu lauter zu werden und auf keinen Fall aufzugeben. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich Politik und Verwaltung nicht dauerhaft dem Dialog entziehen würden.

Herr Lumma versprach, insbesondere das Dialogangebot der Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop noch einmal mitzunehmen und die Sinne dafür schärfen zu wollen, dass es einen Mehrwert habe, Bürger:innen zu beteiligen.

Zufrieden schloss Frau Ullrich nach eineinhalb Stunden eine konstruktive Debatte, in der nicht nur viel gesagt, sondern auch viel zugehört wurde.

Bürgerbeteiligung statt Politikverdrossenheit?

Spannende Podiumsdiskussion der Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibades am 3. November ab 18 h im Höntroper Kolpinghaus

Seit Jahren findet das Anliegen des Fördervereins um den Erhalt des Höntroper Schwimmbades großen Rückhalt in der Bochumer Bevölkerung. Inzwischen setzen über 8.000 Unterstützer:innen der Petition + RETTET DAS HALLENFREIBAD HÖNTROP + große Hoffnungen in diesen Appell und wünschen sich in Politik und Verwaltung endlich Gehör zu finden. Denn das neue Bäderkonzept wurde ohne Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger aufgestellt und verabschiedet.

An diesem Abend soll es weniger um Bäderpolitik gehen. Vielmehr wollen die Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibades den Blick über den Tellerrand erheben, über die Rolle zivilgesellschaftlichen Engagements in der Stadtgesellschaft sprechen und sich einmal grundsätzlicher mit verschiedenen Aspekten der Bürgerbeteiligung beschäftigen, etwa mit folgenden Fragen: Welche Beteiligungsformate werden in Bochum und in anderen Städten praktiziert, gibt es hierbei neuere Tendenzen? Welche positiven oder negativen Erfahrungen machten andere Initiativen in Bochum, die sich für kommunalpolitische Themen einsetzen? Wohin führten verschiedene Bürgerbegehren und Initiativen, die es in unserer Stadt gab? Wäre eine wahrnehmbare und wirksame Bürgerbeteiligung nicht ein wertvolles Mittel gegen Politikverdrossenheit mit all ihren schlimmen Folgen? Darüber soll gesprochen werden.

Für die Podiumsdiskussion konnte der Verein folgende Teilnehmer:innen gewinnen:

  • Thorsten Lumma, als Vertreter der Stadt Bochum

Herr Lumma steht dem Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation der Stadt Bochum als Amts- und Institutsleiter vor. Zuvor leitete er auch eine Zeit lang den Bäderbereich des früheren Sport- und Bäderamtes unserer Stadt.

  • Andrea Wirtz, als Vertreterin der engagierten Bochumer Bürgerschaft

Frau Wirtz engagiert sich in unserer Stadt seit vielen Jahren ehrenamtlich für mehr Bürgerbeteiligung, u.a. im Rahmen des Netzwerks für bürgernahe Stadtentwicklung und der Bochumer Initiative Stadt für Alle

  • Dr. Toralf Stark, als Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen

Herr Dr. Stark ist Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen. 2019 veröffentlichte er seine Dissertation zum Thema „Demokratische Bürgerbeteiligung außerhalb des Wahllokals“, die sich mit der Entwicklung politischer Bürgerbeteiligung in sieben demokratischen Ländern über die letzten 40 Jahre auseinandersetzt.

  • Stefan Wolf, als Vertreter der Petition und des gastgebenden Fördervereins

Herr Wolf ist Gründungsmitglied des Vereins Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibades Höntrop. Er engagiert sich dabei sowie darüber hinaus für die Belange der Nachhaltigkeit, insbesondere für Umwelt- und Klimaschutz sowie Inklusion.

Für die Moderation der Podiumsdiskussion konnten die Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibades Frau Rike Ullrich verpflichten. Frau Ullrich war viele Jahre, zuletzt in leitender Funktion, beim Radio Bochum beschäftigt und ist heute für den WDR tätig.

Nach dieser Veranstaltung, ab 19:30 Uhr, besteht hier die Möglichkeit zum Gedankenaustausch und zur persönlichen Begegnung, auf Wunsch beim gemeinsamen Abendessen.

Anschließend, ab 20.00 Uhr, findet die Jahreshauptversammlung der Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibades Höntrop statt, zu der die interessierte Öffentlichkeit ebenfalls recht herzlich eingeladen ist.

Blitzschnell blitzblank!

Foto: Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibads Höntrop e.V.

50 Kinder und Erwachsene widmeten sich bei herrlichem, sonnigen Herbstwetter erneut der Sauberkeit des Südparks in Höntrop

Nach übereinstimmender Schätzung der aufrufenden Vereine Tiergehege, Naturschutzjugend NaJu und Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibads Höntrop sowie des USB haben sich heute rund 50 Kinder und Erwachsene bei herrlichem, sonnigen Herbstwetter der Sauberkeit des Südparks gewidmet. Nach ebenso übereinstimmender Einschätzung wurde der Südpark diesmal sauberer als in den Vorjahren vorgefunden.

Ist das vielleicht auch ein Erfolg unserer Aktionen wie auch der unablässigen Aufklärungsarbeit, die der USB leistet? Möglich ist es, jedenfalls lag es bestimmt nicht allein an dem schon teilweise gefallenen Herbstlaub, wenngleich dieses bestimmt auch etwas zu dem guten Eindruck beisteuerte, die der Südpark heute machte…

Derweil ließ der ungebrochene Tatendrang einiger Bürger:innen diese schon nach kurzer Zeit auf andere bekannte neuralgische Punkte außerhalb des Südparks ausweichen: so wurde im unteren Bereich der Gartenstraße, in der Umgebung der Wertstoff-Container, etliches aufgelesen. Gegenüber, entlang des kleinen Landschaftsschutzgebietes, war es dann aber gleich so viel, dass hier der USB gebeten wurde sich dem einmal in einem gesonderten Einsatz anzunehmen.  

Aber auch der Waldweg südlich des Höntroper S-Bahnhofs ist leider bekannt für seine Vermüllung. Auch hier wurde heute getan was getan werden konnte. Es wäre prima, wenn sich der USB auch diesem Brennpunkt einmal in einem gesonderten Einsatz annehmen könnte.  

Wir sind jetzt 8.000, wann werden wir gehört?

Foto: FuF – Teilnehmer der Kundgebung im Südpark am 5. März 2022

Die Petition + RETTET DAS HALLENFREIBAD HÖNTROP + besitzt mit dem heutigen Tag 8.000 Unterstützer:innen! Der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach ihrem beliebten Schwimmbad ist offensichtlich ungebrochen, denn die im Februar d.J. aufgesetzte Petition wächst immer weiter. Jetzt plant der Förderverein eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Bürgerbeteiligung.

Dazu Stefan Wolf vom Förderverein: „Wir fragen uns folgendes: es sind jetzt 8.000 Menschen, die sich hinter unseren Forderungen versammelt haben. 8.000 Menschen sind eine enorm große Zahl. Sie würden das Musikforum oder auch das große Haus unseres Theaters jeweils 10 mal füllen. Nur wenige Initiativen in unserer Stadt haben so viele Menschen hinter sich versammeln können.

Wann werden wir gehört?

Aber welchen Stellenwert hat das für die Politik? Wann werden wir gehört werden? Das Schwimmbad gehört jedenfalls den Menschen die hier leben, und es ist äußerst schmerzlich für sie, mit ansehen zu müssen, wie es über viele Jahre von den Verantwortlichen sträflich vernachlässigt wurde und wie nun auch noch die verbliebenen Reste des Freibades dem Verfall preisgegeben werden. Dagegen wehren sie sich.

Die Menschen wünschen sich einen nachhaltigen und schonenden Umgang mit ihrem Stadtteil und ihren öffentlichen Einrichtungen sowie einen sorgsamen Umgang mit ihren Steuermitteln. Was sie aber erleben müssen ist eine 10 Jahre dauernde Hängepartie, Verschwendung von Ressourcen und schreckliche Anblicke im Südpark.

Heimatverbundenheit

Die Bürgerinnen und Bürger möchten ihre Heimat und alles was sie daran wertschätzen, erhalten sehen. In ihrer Heimatverbundenheit spielt das Höntroper Schwimmbad eine wichtige Rolle. Das zeigen uns die vielen Gespräche, die wir führten, sowie die weit über 2.000 Kommentare, die unsere Unterstützer:innen auf der Petitionsseite hinterlassen haben. Technokratisches Vorgehen in Politik und Verwaltung übersieht diesen wichtigen Aspekt bislang völlig. Auch das ist einer der großen Mängel, die das sogenannte Bochumer Bäderkonzept aufweist.

Ein weiterer schwerer Fehler des Bochumer Bäderkonzepts liegt darin, dass die Bürgerinnen und Bürger an dessen Entstehen überhaupt nicht beteiligt wurden. Aber dies ist kein Einzelfall. Bürgerinnen und Bürger werden in unserer Stadt nach unserer Beobachtung an vielen Entscheidungen, die für sie von Wichtigkeit sind, nur unzureichend beteiligt. Dies halten wir für ein schweres Versäumnis, das die Politikverdrossenheit in unserer Gesellschaft fördert.

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

Deshalb wollen wir am Donnerstag, den 3. November um 18.00 Uhr im Höntroper Kolpinghaus eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung durchführen, in der wir u.a. folgende Themen erörtern möchten:

  • Wie werden Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt an wichtigen Entscheidungen beteiligt?
  • Kann die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ein Mittel gegen Politikverdrossenheit darstellen? Oder im Umkehrschluss: beschädigt Politik und Verwaltung, die Bürger nicht ausreichend beteiligt, ggf. unsere Demokratie?
  • Wie lässt sich Abhilfe schaffen, welche weiteren Initiativen sind hierzu nötig?

Viel zu viele Menschen wenden sich von unserer Demokratie ab oder schätzen sie gering. Das ist eine gefährliche Entwicklung, der entgegengetreten werden muss. Nach unserer Auffassung täte die Politik sehr gut daran, wenn sie nicht über die Bürgerinnen und Bürger hinwegregierte, sondern bürgerschaftliches Engagement zum Wohl unserer Gesellschaft förderte und nutzte.“

Freibadbesuch im Casablanca, anstatt in Höntrop

Foto: Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop

Beate Harbord, Brigitte Lawo-Haaf und Monika Wieprig (v.l.n.r.) besuchten gestern als Gewinnerinnen des jüngsten Preisrätsels der Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop die neue Filmkomödie FREIBAD von Doris Dörrie.

Was unsere Gewinnerinnen nach dem Film sagten:

Beate Harbord: eigentlich wurde ich etwas traurig dabei, zu sehen, was ein Schwimmbad alles sein kann. Wir sollten nochmal über Möglichkeiten der Eigenregie nachdenken. Die viele Freifläche, die tolle Lage, die Tribüne. Wir könnten Filme zeigen und andere Veranstaltungen machen.

Brigitte Lawo-Haaf: der Film ist sehr nett gemacht. Er zeigt vieles, worauf es bei einem Freibad ankommen könnte, etwa das persönliche Ambiente, das Familiäre, ein Stück Zuhause. Das wünsche ich mir auch in meinem Freibad in Bochum, dass es ein Treffpunkt ist.

Monika Wieprig: man muss den Film vielleicht nicht zwei mal sehen, aber er war wirklich ganz nett und durchaus lustig!

Zuvor hatten sich die Drei an dem Preisrätsel beteiligt, das die „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ kurzfristig zum Filmstart ausgeschrieben hatten, und dabei alle drei Fragen richtig beantwortet.

Auflösung des Preisrätsels
  1. Den Wattenscheider Bürgerinnen und Bürgern standen früher zwei Hallenschwimmbäder zur Verfügung. Seit wie vielen Jahren besitzt der Stadtbezirk Wattenscheid gar kein öffentliches Hallenschwimmbad mehr?
             c)     seit mehr als 6 Jahren

  2. Die Politik hat immer wieder betont, wie dringlich nach dem Abriss des Höntroper Hallenbades ein Neubau für Wattenscheid sei. Wie ist augenblicklich der Stand dieses für alle Generationen so wichtigen Projektes?
             c)     bisher wurde noch kein Bauantrag gestellt

  3. Unsere Stadt besitzt mit dem im Südpark einmalig schön gelegenen Freibad mit Tribüne und 10 m Sprungturm einen Ort, um die uns andere Städte zu Recht beneiden. In welchem Zustand befindet sich unser Freibad heute?      
             c)     unsere Stadt lässt dieses Freibad z.Zt. verkommen und
                    vermeidet das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern
FREIBAD weiterhin zweimal täglich im Casablanca

FREIBAD ist seit dem 1. September jeweils um 17:45 und um 20:00 h im Casablanca-Kino, Kortumstr.11, zu sehen. Somit besteht auch für all diejenigen, die nicht zu den glücklichen Gewinnern der Freikarten gehörten, weiterhin ausreichend Gelegenheit sich dieses Kinovergnügen in dem beliebten Bochumer Kino zu gönnen. Aktuelles Kinoprogramm hier.

Das Drama um das Höntroper Schwimmbad wird die Filmkomödie FREIBAD wohl überdauern

Egal, wie erfolgreich Doris Dörries Komödie FREIBAD sein wird: schon jetzt ist klar, dass die Auseinandersetzung um das Höntroper Schwimmbad die Spielzeit dieses Films überdauern wird. Denn die Petition der „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ erfreut sich weiterhin großen Zuspruchs, weil die Bürgerinnen und Bürger in ihrer überwältigenden Mehrheit die unnötigen Verzögerungen beim Hallenbadneubau, eine Schließung des Höntroper Freibades und die fehlende Bürgerbeteiligung in unserer Stadt so nicht hinnehmen wollen.

Die Petition kann auch weiterhin online oder in Papierform gezeichnet werden, näheres siehe:

www.openpetition.de/!10m

3 x 2 Eintrittskarten für’s „FREIBAD“ von D. Dörrie

Bild: Filmplakat Constantin Film (Ausschnitt)

Die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop verlosen Eintrittskarten für die neue Komödie von Doris Dörrie, die seit heute im Bochumer Casablanca läuft.

In den fast 8 Jahren, die der Verein „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ nunmehr für dieses Wattenscheider Schwimmbad kämpft, hatten seine Mitglieder meistens eher wenig zu lachen. Abhilfe verspricht nun die neue Komödie von Doris Dörrie, die heute in den Kinos anläuft: zwei entspannte, lustige Stunden im FREIBAD – das ist doch mal was!

Zur Handlung des Films

Es ist Sommer und sehr heiß im einzigen Frauenfreibad Deutschlands. Dort badet Frau oben ohne, im Bikini, Badeanzug oder Burkini. Jede folgt dabei anderen Regeln. Das führt immer wieder zu Reibereien, die die überforderte Bademeisterin nicht so ganz im Griff hat. Als dann auch noch eine Gruppe komplett verhüllter Frauen das Frauenbad begeistert für sich entdeckt, fliegen buchstäblich die Fetzen: Wem gehört das Bad und wer bestimmt die Regeln? Wem gehört der weibliche Körper? Und wann ist denn überhaupt eine Frau eine Frau? Die Bademeisterin kündigt entnervt. Als dann aber als Nachfolge ausgerechnet ein Mann als Bademeister angestellt wird, eskaliert die Situation in unvorhersehbare Richtungen.

Dazu unser Preisrätsel

Drei Fragen zum aktuellen Stand beim Höntroper Hallen- und Freibad sind es, zu der jeweils die eine richtige Antwort gesucht wird. Den richtigen Einsendern winken Freikarten für’s Kino:

  1. Den Wattenscheider Bürgerinnen und Bürgern standen früher zwei Hallenschwimmbäder zur Verfügung. Seit wie vielen Jahren besitzt der Stadtbezirk Wattenscheid gar kein öffentliches Hallenschwimmbad mehr?

             a)     seit einem Jahr
             b)     seit drei Jahren
             c)     seit mehr als 6 Jahren

  2. Die Politik hat immer wieder betont, wie dringlich nach dem Abriss des Höntroper Hallenbades ein Neubau für Wattenscheid sei. Wie ist augenblicklich der Stand dieses für alle Generationen so wichtigen Projektes?

             a)     der Bau hat bereits begonnen
             b)     der Baubeginn steht unmittelbar bevor
             c)     bisher wurde noch kein Bauantrag gestellt

  3. Unsere Stadt besitzt mit dem im Südpark einmalig schön gelegenen Freibad mit Tribüne und 10 m Sprungturm einen Ort, um die uns andere Städte zu Recht beneiden. In welchem Zustand befindet sich unser Freibad heute?

             a)     das Freibad mit dem für 300.000 € bereits sanierten
                     Sprungturm ist geöffnet und wird sorgfältig gepflegt
             b)     das Freibad ist vorübergehend geschlossen und soll
                     demnächst nach den Vorschlägen unseres Vereins
                     einfach und nachhaltig hergerichtet werden
             c)     unsere Stadt lässt dieses Freibad z.Zt. verkommen und
                    vermeidet das Gespräch mit den Bürgerinnen u. Bürgern

Die drei Lösungsbuchstaben oder der ausgefüllte Bogen mit allen Absenderangaben sind bis Sonntag 4.9.22  24.00 h einzusenden an: info@schwimmeninhoentrop.de

Unter allen richtigen und lesbaren Einsendern verlosen wir 3 x 2 Eintrittskarten für die Filmkomödie FREIBAD im Casablanca. Unsere Vorstellung beginnt am

Dienstag, den 6. Sept. um 17:45 h im Casablanca-Kino,

Kortumstr.11. Die drei Gewinner werden am Montag benachrichtigt. Die Übergabe der Eintrittskarten erfolgt 20 Minuten vor Beginn der Veranstaltung persönlich im Kino. Es ist ein gemeinsames Pressefoto geplant. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Zum Download des Preisrätsels: 2022-09-01 Preisraetsel

FREIBAD ab heute zweimal täglich im Casablanca

FREIBAD ist ab heute, jeweils um 17:45 und um 20:00 h, im Casablanca-Kino, Kortumstr.11, zu sehen. Auch für alle, die nicht zu den glücklichen Gewinnern der Freikarten gehören, besteht ausreichend Gelegenheit sich dieses Kinovergnügen in dem beliebten Bochumer Kino zu gönnen. Aktuelles Kinoprogramm hier.

Wir sind jetzt 7.000 und noch lange nicht am Ende

„Mit jetzt 7.000 Unterstützer:innen hat unsere Petition zur Rettung des Hallen- und Freibades Höntrop ein neues Etappenziel erreicht, während die Verwaltung in Sachen Hallenbadneubau nicht voran zu kommen scheint und unser Oberbürgermeister die Proteste gegen die Schließung der Freibäder in Höntrop und Langendreer leider nur auszusitzen versucht“ erklärt Stefan Wolf, Vorsitzender des Fördervereins der Freundinnen und Freunde des Hallenfreibads Höntrop.

„Wir erfahren nahezu ausschließlich Zustimmung mit unserer Petition, viele Menschen bedanken sich sogar ausdrücklich für unser Engagement. Wir sind im Februar mit dem Ziel, 2.000 Unterschriften zu sammeln, gestartet, jetzt sind wir schon über 7.000. Dabei haben wir mit unseren Aktionen erst einen Bruchteil der Leute erreicht.

Allmählich wird aus unserer Unterschriftensammlung eine Bürgerbewegung!“

Das Unverständnis über die Bäderpolitik ist groß. Die Menschen stellen auch Bezüge zu anderen kommunalpolitischen Entscheidungen her. So hört man häufiger die Frage, wie die Politik auf der einen Seite an einem Haus des Wissens festhalten kann, obwohl sich dessen Kosten mit aktuell über 150 Mio. Euro bereits weit vor Baubeginn verdreifacht haben, während man sich auf der anderen Seite nicht in der Lage sehen will, das schönste Bochumer Freibad weiter zu betreiben.

Plus 100 Mio € für das Haus des Wissens, und unser Freibad verkommt!

Auch die Verzögerungen beim Hallenbadneubau sind den Bürger:innen unverständlich und es wird ihnen auch nicht vernünftig erklärt. Denn beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ist ein Einspruch eines Anwohners anhängig. Laut Auskunft des Gerichts dauern die Verfahren dort im Durchschnitt ein Jahr. Gleichwohl gäbe es Einzelfälle, in denen ein Bedürfnis für eine schnelle Entscheidung offensichtlich sei oder von einem Beteiligten besonders geltend gemacht werde. Aber es scheint so, als habe sich die Stadt Bochum bisher noch gar nicht um eine schnelle Entscheidung bemüht.

Hallenbad : Wurde beim Verwaltungsgericht überhaupt ein Dringlichkeitsantrag gestellt?

„Wir wissen es nicht, und die neusten spärlichen Auskünfte des Stadtwerkesprechers lassen die Bürger:innen auch in soweit im Unklaren. So bezieht man Bürger:innen nicht ein und gewinnt sie auch nicht für die eigene Politik.“

Unsere Stadt nutzt viel zu wenig die Potenziale, die die engagierte Bürgerschaft besitzt und auch bereit ist einzubringen. Das ist eine Form von Verschwendung, die sich die Bochumer Politik hier erlaubt. Und es ist ja nicht so, dass Politik und Verwaltung nur gute Ideen hätten…

Dialog mit den Bürger:innen statt Aussitzen der Proteste

Letzten Endes hält der Oberbürgermeister, auch als Vorsitzender des Aufsichtsrates, die Fäden in Sachen Bäderpolitik in der Hand. „Und wir meinen, er wäre gut beraten, wenn er das Gespräch suchte, anstatt die Proteste aussitzen zu wollen. Wir jedenfalls hören nicht auf, unsere konstruktive und inhaltliche Unterstützung anzubieten.

Das WDR-Fernsehen kommt

Am morgigen Montag um 15.00 Uhr wird uns das WDR-Fernsehen besuchen um über unser Schwimmbad zu berichten. Wir treffen uns dort, wo früher der Zugang des Hallenbades war, also vor dem Bauzaun. Alle interessierten Bürger:innen sind herzlich willkommen, um vor laufender Kamera Ihre Meinung kund zu tun.“

Die Petition läuft weiter

Die Petition kann auch weiterhin online oder in Papierform gezeichnet werden, näheres siehe:

www.openpetition.de/!10m

In Bochum wird’s heiß

Foto: Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibads Höntrop e.V.

Während der RVR eigene neueste Prognosen zum Klimawandel im Ruhrgebiet vorstellt, unterzeichnete beim Wattenscheider Sommerfest am 10. Juni die 6000ste Unterstützerin die Höntroper Petition für den Erhalt des Hallen- und Freibades

Heiße Tage mit über 30 Grad wie an diesem Wochenende werden deutlich zunehmen.

Dies sagen neue Klimaprognosen des Regionalverband Ruhr (RVR) voraus: Bereits im Schnitt der nächsten zwanzig Jahre sollen in den dicht bebauten Innenstädten und in Gewerbegebieten solche Temperaturen zur neuen Normalität gehören – an 25 bis 30 Tagen im Jahr. „Es sind keine politischen Werte, es ist ein Szenario, das wir gerechnet haben, aufgrund der Daten, die wir vorliegen haben.

Wir als Region sollten das sehr ernst nehmen“,

sagt Nina Frense, die beim RVR die Bereiche Umwelt und Grüne Infrastruktur leitet.“ Über die Prognosen des RVR berichtete die WAZ in ihrer Ausgabe vom 18.6.2022.

Bürgerinnen und Bürger wussten es schon

Die Bürgerinnen und Bürger Bochums wissen das nicht erst seit dieser Mitteilung des RVR. Denn sie unterstützen die Petitionen für den Erhalt der Freibäder in Höntrop und Langendreer auch deswegen, weil sie für diese Hundstage wohnungsnahe Rückzugsorte brauchen, die ein erträgliches Verweilen außerhalb der vier Wände ermöglichen. Nicht jede*r besitzt einen eigenen Garten mit Schatten spendenden Bäumen oder gar ein Pool! Und an einen Schrebergarten zu kommen, das kann inzwischen Jahre dauern…

Bäderpolitik hat auch mit Klimaschutz, Klimaanpassung und Klimagerechtigkeit zu tun – das wurde in Bochum leider nicht mitgedacht!

Stefan Wolf vom Höntroper Förderverein: „Es ist einer der schwerwiegenden Fehler des sogenannten Bochumer „Bäderkonzepts“, dass darin der Klimawandel und seine Folgen, wenn nicht geleugnet, so zumindest aber völlig außer Acht gelassen werden. Es ergibt keinen Sinn in diesen nun dauerhaft heißeren Zeiten Freibäder schließen zu wollen.“

Unterdessen steigt der Zuspruch zur Petition der „Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibades Höntrop e.V.“ immer weiter: gleich zu Beginn des Sommerfestes WAT 605, am 10. Juni, erreichte die Petition bereits die 6000er Marke und liegt heute schon bei über 6400 Unterstützer:innen.

Bürgerinnen und Bürger setzen große Hoffnungen in diese Petition

„Die Bürger:innen und Bürger erkennen in dem Umgang mit diesem Schwimmbad ein Desaster und sind sauer. Sie möchten es sich nicht bieten lassen, dass ihnen dieses Schwimmbad genommen wird. Sie unterzeichnen unsere Petition. Sie setzen große Hoffnungen in diese Petition. Wir wollen Sie nicht enttäuschen und auch deshalb sammeln wir weiter.“

Die Petition kann auch weiterhin online oder in Papierform gezeichnet werden, näheres siehe:

www.openpetition.de/!10m

Eppendorfer gegen Freibadabriss

Foto: Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibads Höntrop e.V.

Kein Verständnis für die gegen das Höntroper Freibad gerichtete Entscheidung von Politik und Stadtwerke zeigten Eppendorfs Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Samstag vor ihrem Supermarkt.

„Wir hatten nicht genug Hände um all die neuen Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unserer Petition rasch bedienen zu können. Und wir hatten nicht genug Ohren, um all die Klagen darüber, wie unverantwortlich hier in Wattenscheid mit unserem schönen Schwimmbad umgegangen wird, anzuhören!“ So die Aktiven der Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibads Höntrop, die am Samstag mit Klemmbrettern und Kugelschreibern den Passanten die Möglichkeit boten, die Petition zur Rettung des Hallen- und Freibads zu unterzeichnen.

Die überwältigende Mehrheit der Wattenscheider Bürgerinnen und Bürger möchten ihr Schwimmbad unbedingt behalten. Anders als die Verantwortlichen, erkennen sie ganz offensichtlich den Wert, die Qualität und die Einmaligkeit dieser mitten im Südpark eingebetteten Anlage.

Fehlentscheidung korrigieren

„Mit unserer Petition möchten wir allen Menschen in Bochum Gelegenheit geben sich zu artikulieren und den Entscheidern aufzeigen, dass sie in dieser Sache komplett gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger handeln. Eine Fehlentscheidung sollte man korrigieren, dabei verliert niemand sein Gesicht – das Gegenteil ist der Fall“, so Stefan Wolf vom Förderverein.

Ein Mangel an Gesprächsbereitschaft

„Denn es wäre an diesem Standort durchaus möglich, soziale, ökologische und ökonomische Anforderungen zum Wohle unserer Stadt und der darin lebenden Menschen unter einen Hut zu bringen. Der Verein jedenfalls stand und steht auch weiterhin bereit, gemeinsam mit Politik und Stadtwerken einen solchen Weg zu beschreiten und diesen mit seinem bürgerschaftlichen Engagement nach Kräften zu fördern. Unser Wunsch nach einem offenen Dialog auf Augenhöhe besteht fort.“

Politik sollte handeln, nicht hoffen

Verwundert rieben sich viele die Augen, als sie am letzten Mittwoch in der Zeitung lasen, dass die stärkste politische Kraft in Bochum darauf hoffe und zuversichtlich sei, dass mit dem Hallenbadneubau in Höntrop „endlich begonnen“ werde. Wählerinnen und Wähler erwarten jedoch zu Recht, dass Politik handelt, anstatt nur zu hoffen oder zu warten. Und sie erwarten, dass ihnen kein Sand in die Augen gestreut wird: denn wie soll es möglich sein, dass hier kurzfristig mit einem Neubau begonnen wird, wenn bislang weder die notwendige Planung erstellt, noch ein Bauantrag eingereicht wurde?

Petition läuft weiter

Die Petition kann auch weiterhin online oder in Papierform gezeichnet werden, näheres siehe:

www.openpetition.de/!10m