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Start der Freibadsaison !

Start der Freibadsaison im Sonnenbad: Das Freibad in Karlsruhe ist traditionell das erste in Deutschland, das nach der Winterpause wieder öffnet.

Bild: Reuters

Ab 28. Februar bis zum 1. Advent heißt es in KA: Freibad geöffnet!

Karlsruhe, 28. Februar 2020

Unter dem Motto „wer draußen schwimmt bleibt fit“ kommt das Kult-Freibad am Karlsruher Rheinhafen traditionell als erstes Freibad in Deutschland aus der Winterpause zurück.

Natürlich kann man in Bochum-Wattenscheid bei diesen Bildern schnell ins grübeln kommen. Besonders dann, wenn man Fan unseres so wunderbar gelegenen Höntroper Schwimmbades ist. Nicht nur, dass das Schwimmbad über Jahrzehnte vernachlässigt wurde, die Zukunft des Schwimmbades viele Jahre völlig ungewiss war und das Hallenbad seit Jahren geschlossen ist, nein, auch die Öffnungszeiten betreffend musste man sich hierzulande mit wenig zufrieden geben, ganz zu schweigen von den Wassertemperaturen…

Aber: alles wird gut! Wir haben das Wort unserer Bochumer Wasserwelten wie auch der Politik. Und wir gehen deshalb sehr davon aus, dass wir den Baubeginn noch vor dem 13. September  diesen Jahres erleben werden!

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Bürgerbeteiligung beim Essener Gruga-Bad

Podiumsdiskussion zur Zukunft des Essener Gruga-Bades am 26. September 2017 in der Essener VHS am Burgplatz
Foto:  Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e.V.

Stadt Essen erarbeitet Neukonzeption des Gruga-Bades mit auf-wendigem Bürgerbeteiligungsprozess.

Das Essener Gruga-Bad ist nicht nur in die Jahre gekommen, sondern es stellt sich auch die Frage nach einer zukünftigen Konzeption für dieses Traditionsbad. Die Antwort darauf suchen Politik und Verwaltung nicht nur in Ihren eigenen Reihen oder bei externen Fachleuten. Vielmehr wird in einem aufwendigen Bürgerbeteiligungsprozess  eine Neu-konzeption erarbeitet.

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„Altes Stadtbad“

„Das Stadtbad Bochum war ein städtisches Hallenschwimmbad, das als herausragendes Beispiel der Architektur der Nachkriegszeit galt….“ (wikipedia.org)

Das Ende des in der Bochumer Innenstadt gelegenen Stadtbades darf als eines der traurigsten Kapitel, sowohl der Bochumer Baudenkmalpflege, als auch der Bochumer Bäderpolitik gelten.

Kommentierter Tabellarischer Lebenslauf des Stadtbades Bochum

  • 1950  Baubeginn
  • 1953  Eröffnung
  • 1988  Schließung auf Beschluss des Sportausschusses
  • 1988  Bürgerinitiative aus Denkmalschützern und Schwimmsportlern formiert sich
  • 1990  Erfolg: Bad wird unter Denkmalschutz gestellt
  • 1990  Erfolg: NRW stellt 10 Mio DM für die Sanierung bereit
  • Folgejahre: Stadtplanungsausschuss lehnt sämtliche Sanierungskonzepte ab
  • 1998  Abriss
  • 2002  Eröffnung eines nicht für den Schwimmsport tauglichen Hallenbades in der Stadtbadgalerie als Ersatzmaßnahme. Die den Bürgern angereichte Zauberformel lautet: Private Trägerschaft!
  • 2012  Schließung des Hallenbades in der Stadtbadgalerie. Als Grund für die Schließung wird nach Angaben der WAZ ein „Rohrbruch“ angegeben. Bürger stehen Schlange, um wenigstens Ihr Geld für Dauerkarten zurückzuerhalten.

Ein weiterer Artikel in der WAZ vom  7.9.2013 fasst die Geschichte und Geschehnisse  um das Stadtbad zusammen.

Bezirk setzt sich für Bad-Erhalt ein

Wie die WAZ am 28.10.2015 berichtete, setzt sich die Bezirksvertretung weiterhin verlässlich für den Erhalt des Hallenfreibades Höntrop ein.

Wolfgang Schick wurde wie folgt zitiert: „Es kann nicht angehen, dass andere Bäder mit sechs- bzw. siebenstelligen Summen saniert und instandgesetzt werden, doch in Höntrop bis auf die Sprungturm-Reparatur nichts passierte.“ Im Fall einer Schließung würde „die SPD Wattenscheid bei einem Bürgerentscheid an vorderster Front dabei sein“.

Mehr dazu:  derwesten.de